Montag, 22. September 2008

southbound



howdy y'all!
letzten freitag sind wir von corpus christi quer durchs land runter zur grenze und dann am rio grande flussaufwärts nach laredo gefahren. wir haben interstate highways gemieden, um mal so richtig das roadmovie gefühl zu kriegen. das war echt krass. meilenweit nichts. wüste ist es nicht. es wachsen so sträuche und kleine bäume und es ist erstaunlich grün. man fährt und fährt und fährt. auf der karte ist dann ein "gößerer" ort. nun gut. kaffeepäuschen... denkste. drei häuser und vier trailer. alle 10 minuten kommt mal ein auto entgegen.







am rio grande richtung laredo ist es dann schon wieder gut befahren. nur hat man das gefühl, man wäre schon in mexico.
laredo dann selbst hat nichts mehr mit wild west romatik zu tun, sondern ist eher häßliche bordertown. da wir nicht nach mexico fahren durften mit unserem mietwagen, haben wir uns auf schusters rappen über die grenze gewagt. das ist absolut abgefahren. man läuft über die brücke und als würde man einen teleporter benutzen ... zack ... ist man in einer anderen welt. das muss man erlebt haben. und da die amerikaner, die nach mexico reisen, das mit dem auto machen, waren wir auch so ziemlich die einzigen "blancos" dort und natürlich opfer für die straßenhändler. das nervt dann ganz schön. aber dieser krasse unterschied zwischen nördlich und südlich der grenze war echt fett.






shiny grüße!

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