
howdy y'all!
was hat malibu vedammt nochmal mit texas zu tun, fragen sich zurecht geographiebegeisterte leserInnen.... ist das so ein schlechter witz wie paris/tx??? nein, nein, nein. völlig falsche richtung.

dank des ausgedünnten fuhrparks unseres freundlichen vermieters bekamen wir ein kostenloses upgrade von compact auf fullsize. das heißt statt irgendeiner hyundai oder kia quetschkommode fahren wir standesgemäß einen chevy malibu 3,5 V6. knappe 230 ps hat das schätzchen und der v6 schnurrt wie kätzchen. feine sache. wir hätten auch luxusklasse oder so einen vorstadtpanzer suv nehmen können, aber da obsiegte dann doch die vernunft. spritverbrauch, leute!!! auch in den staaten fließt benzin mittlerweile nur gegen richtig cash. so im durchschnitt 3,70 pro galone. also knapp ein dollar auf den liter. das klingt jetzt immer noch paradiesisch, aber die entfernungen sind hier auch ne andere liga. mal eben in die nachbarstadt und zurück sind dann eben 170 kilometer.

auf jeden fall nutzen wir unsere gewonnene mobilität und cruisen lässig von hier nach dort. wenn alles klappt sind wir mittwoch nacht unterwegs an die golfküste. yeehaw.
heute war erstmal fort worth fällig, besagte nachbarstadt. mit josee im gepäck war der zoo unser erstes ziel, wohl einer der schönsten in den staaten. so ein kind will eben entertaint sein.
danach downtown und die stock yards.
fort worth verhält sich zu dallas so wie halle zu leipzig, nur das ftw charme hat (und eine tolle abkürzung. F.T.W.!!!). downtown ist sehr hübsch zum schlendern und shoppen. es gibt viele bars und restaurants. mir gefallen auch sehr die alten hochhäuser aus den 20ern und 30ern.


die stock yards sind ein historischer district. früher war das der rinder umschlagsbahnhof, denn ftw war cattle town. dort sieht alles noch so aus, wie man sich ländliches texas vorstellt. dazu kommen coole attraktionen wie das rodeo, der white elephant saloon ( ao ein richtiger saloon, mit blutiger geschichte. immer noch normaler barbetrieb und heute so eine mischung aus touristenfalle und kaschemme) und etliche läden. es gibt die übliche souvenirläden, aber auch kunsthandwerk, echte westernklammotten, "cowboystiefelschuster" etc..



halbverhungert peilten wir dann kincaid's hamburger an. laut reiseführer fromm's texas servieren sie dort die besten burger des staates. die burgerbude ist in einem alten grocery store untergebracht und sieht tatsächlich so aus wie vor 50 jahren. und keine fake einrichtung, sondern richtig echt. auch das bedienkonzept scheint mir aus dieser zeit zu sein. man ordert am tresen und hinterlässt den namen, den die bedienung auf eine papiertüte schreibt. man nimmt platz und wartet bis man per name aufgerufen wird und holt sich dann seine tüte(n). der burger war auf jeden fall geil, genau wie der rest.


so, bis bald.
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