Montag, 29. September 2008

der "letzte tage blues"



howdy!
jetzt sind es nur noch 2 tage. die koffer sind gepackt, die kohle verpulvert. so richtig vorstellen will ich es mir noch nicht.... deutsche herbstkälte gegen texanische sonne einzutauschen ist ein schlechter deal. bye, bye pool.


das wir somit wohl auch mein letzter eintrag aus texas.

in austin waren wir nur kurz. haben was gegessen (das restaurant diente als kulisse in DEATH PROOF) und sind noch ein wenig durch down town gehastet. als vorbildliche touristen haben wir uns natürlich das capitol angesehen.... von austin und dem lebensgefühl von dem alle schwärmen haben wir nichts mitbekommmen. da hätten wir ne weile bleiben müssen.




ich war dann nochmal alleine in fort worth. da gibt es nämlich einen cattle trail zweimal am tag. so mit historischen kostümen und so.als alter cowboy fan konnte ich mir das schlecht entgehen lassen. so richtig eindrucksvoll war es nicht. dafür waren es einfach zu wenig rinder und zu schnell vorbei. und wo es cowboys gibt gibt es natürlich auch denkmäler von cowboys.





aber ich bin noch ein wenig rumgeschländert und hab fotos gemacht. ein echter indianer in montur war am start. ich hab jetzt leider vergessen, wie sein indianer name war, aber das pferd hieß "srahlende augen". er war ein comanche mit deutscher großmutter. indianisch/deutsche abstammung, wie john rambo, hehe.
und wo ein "echter" indianer steht, gibt es auch einen ECHTEN sheriff! the real deal!




so richtig aufgefallen ist mir dieses mal auch das erste mal der "texas trail of fame".
so ähnlich wie dier hollywood walk of fame, nur mit texanern und so. da gibs zum beispiel einen stern von gene autry, dem singendem cowboy. ein ganz großer star der 30er und 40er und bis heute der einzige, der auf dem hollywoof walk of fame in allen fünf kategorien einen stern hat. dann gibts bob wills, der erfinder des western swing und die sons of the pioneers, eine country legende. und john wayne!!! der duke ist wahrscheinlich texaner ehrenhalber.










































aber auch echte wild west legenden wie wyatt earp haben ihren stern.





und noch ein paar unsortierte bilder.










vier wochen auf reisen sind absoluter luxus, aber eben doch irgendwann rum.
tja, bye, bye texas. hallo alltag....

Freitag, 26. September 2008

san antonio - remember the alamo!



während unseres roadtrips stoppten wir in san antonio. das ist mal wirklich ein schmuckstückchen. durch spanische roots wesentlich älter als dallas und co, versprüht sie einen ganz eigenen charme. durch downtown schlängelt sich der san antonio river der durch kanäle verbunden ist. man kann also am fluss quer durch und drumherum laufen. an den ufern befinden sich bars, restaurants und ein paar boutiquen. die eigentlich stadt ist höher gebaut, so daß der riverwalk so eine art subebene ist. einmal dort unten, kriegt man vom downtown treiben nix mehr mit. und am wochenende steppt da luzi.luzi ist aber vornehmlich tourist oder vergnügungswillige outta'towner. san antonio hat auch eine punkrockszene, von der wir aber nichts mitgekriegt haben.
aber auch oberhalb des riverwalks hat downtown charme. die im süden anschließenden neighbourhoods sind auch sehr hübsch. dort gibt es auch viele kneipen und kleine galerien etc.









san antonio hat aber auch ein richtig dickes sightseeing geschütz. the alamo. diese mission ist während des texanischen unabhängigkeitskrieges zur berühmtheit gelangt. ca.200 mann verschanzten sich hier und hielten 2 wochen eine 7000 mann starke mexikanische armee auf. am ende starben alle verteidiger, darunter so illustre leute wie davy crocket und jim bowie. die zwei wochen teuer erkaufte zeit reichten aber sam houston ein schlagkräftige miliz zusammenzutrommeln, die die mexikaner schlug. der legende nach mit dem schlachtruf "remember the alamo" - der stoff für mythen. wichtiger bestandteil des us gründungsmythos, die ganz eigene schlacht bei den thermopylen. gibt es auch einen tollen film mit john wayne, den ich als kind geliebt hab. viele ewarten ein riesiges fort und sind dann über die kleinen ausmaße entäuscht. aber gerade das macht es meiner meinung nach aus. diese kleine mission, notdürftig befestigt. das macht doch die leistung der verteidiger zu etwas besonderem. das ding ist dann auch noch downtown.







aber nicht nur the alamo ist zu bestaunen, falls mann auf alte klöster steht. es gibt in san antonio einige alte missionen aus spanischer zeit. dir größte ist wohl san jose. das dient heute noch als franziskaner kloster. würde sich aber prima als kullisse für einen spaghetti western eignen. glaubt mir, ich war drauf und dran mir einen poncho überzuwerfen und ein zigarillo anzuzünden. unrasiert war ich sowieso.




ich war ja auch immer der meinung, dass eichhörnchen, die es hier in urbaner umgebung massenweise gibt, keine natürlichen feinde mehr haben. weitgefehlt. böse mietzekatze!

Montag, 22. September 2008

southbound



howdy y'all!
letzten freitag sind wir von corpus christi quer durchs land runter zur grenze und dann am rio grande flussaufwärts nach laredo gefahren. wir haben interstate highways gemieden, um mal so richtig das roadmovie gefühl zu kriegen. das war echt krass. meilenweit nichts. wüste ist es nicht. es wachsen so sträuche und kleine bäume und es ist erstaunlich grün. man fährt und fährt und fährt. auf der karte ist dann ein "gößerer" ort. nun gut. kaffeepäuschen... denkste. drei häuser und vier trailer. alle 10 minuten kommt mal ein auto entgegen.







am rio grande richtung laredo ist es dann schon wieder gut befahren. nur hat man das gefühl, man wäre schon in mexico.
laredo dann selbst hat nichts mehr mit wild west romatik zu tun, sondern ist eher häßliche bordertown. da wir nicht nach mexico fahren durften mit unserem mietwagen, haben wir uns auf schusters rappen über die grenze gewagt. das ist absolut abgefahren. man läuft über die brücke und als würde man einen teleporter benutzen ... zack ... ist man in einer anderen welt. das muss man erlebt haben. und da die amerikaner, die nach mexico reisen, das mit dem auto machen, waren wir auch so ziemlich die einzigen "blancos" dort und natürlich opfer für die straßenhändler. das nervt dann ganz schön. aber dieser krasse unterschied zwischen nördlich und südlich der grenze war echt fett.






shiny grüße!